Besuch auf Pipi-Land

Letztes Wochenende haben die Kids und ich einen kleinen Ausflug in die Nachbarortschaft gemacht. Wir besuchten Nina Hofstädter und ihre Hühner auf Pipi-Land.  

  
Nina ist die Obfrau des Vereins Rettet das Huhn-Österreich. Dieser Verein vermittelt ausgediente Legehennen und Hähne zu schlachtfreien Lebensplätzen. Nähere Infos findet ihr auf der FB-Seite des Vereins (Link oben). 

Ich finde die Arbeit der Vereinsmitglieder so toll, da sie die Massenvernichtung von gesunden Tieren verhindern. Hühner kommen mit ca. 1 Jahr in die Mauser (wechseln ihr Federkleid). In dieser Zeit (ca. 4-6 Wochen) legen sie keine Eier und sind somit nicht rentabel für den Betrieb und werden ausgemustert. Normalerweise enden sie dann beim Schlachter. Und genau hier setzt der Verein an. Die kooperierenden Betriebe kündigen die Ausstallung an und die Vereinsmitglieder suchen nach Plätzen, wo die Tiere in artgerechter Haltung mit Auslauf im Freien ihren Lebensabend verbringen dürfen. Dies alles geschieht ehrenamtlich. Jede Hilfe ist willkommen!

Solltet ihr Interesse haben, findet ihr alle Infos hier. Für nächsten Samstag werden noch ganz dringend Plätze für 150 Hühner gesucht! Solltet ihr Platz haben oder jemanden kennen, der Interesse hat, bitte weitersagen!!!

Nun aber zurück zu unserem Besuch auf Ninas Hühnerfarm 🙂

Der Besuch war sehr interessant und kurzweilig. Die Kinder hatten teilweise noch nie echte Hühner gesehen. Meine Großmutter hatte früher welche, aber da waren sie noch zu klein. Eigentlich ist es traurig, dass Dinge, die früher alltäglich waren, heutzutage eher die Ausnahme sind. Daher finde ich es doppelt schön, wenn man die Gelegenheit bekommt, so etwas erleben zu dürfen.

Auf Pipi-Land gibt es 31 Hühner (Legehennen, 4 verschiedene Rassen – Sulmtaler, Brahma, Araucaner und Malgachen) und zwei Hähne.  

  
Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber jedes Tierchen hat seine Eigenarten. Ein paar der Hennen kamen uns gleich ganz neugierig begrüßen, die anderen ließen sich nicht beim Mittagsschläfchen stören. Einige ließen sich streicheln, andere flüchteten, sobald man sich ihnen näherte. Es war wirklich faszinierend zu beobachten. Natürlich hat jede einen Namen, der meist zum Charakter oder dem Aussehen passt – da gibts Conchita, Pamela, Whoopie, Hermine, Eggi, Henni usw. 

Das Grundstück wurde in der Mitte geteilt, da Phönix ein Kampfhahn ist und sich nicht mit Gocki verträgt. Nun wohnt eine „Familie“ oben in einem zum Stall umgebauten Bauwagen 

 

(im Gleichschritt Marsch 😄)  
   und die anderen unten im herkömmlichen Hühnerstall. 

   

Ein erstes vorsichtiges Beschnuppern (mit Bestechung 😉)

 

Die zwei wunderschönen Hähne ( Gocki und Phönix)

   
 

Da drinnen gabs sogar Eier zu holen 😄

  

 Eggi ließ sich sogar ein paar Streicheleinheiten gefallen 

 

Die nette Dame auf dem Foto ist übrigens Nina höchstpersönlich 😃

  

Während wir plauderten, nutzten die Zwerge die Zeit für einen kleinen Spaziergang 😍

  
Und hier noch ein paar Bilder der weiblichen Schönheiten 

   
    
  

Advertisements

Schwammerlzucht, die dritte

Diesen leckeren weißen Dingern kann man fast beim Wachsen zusehen! Es ist echt faszinierend wie schnell die Champignons wuchern 😀

Am 17.4. hatten wir ja wie berichtet die erste Ernte. Die haben wir zu Champignon-Schinken-Tascherln verarbeitet. Am 26.4. pünktlich zum Grillen konnten wir wieder welche genießen. Diesmal einfach gefüllt mit Kräuter-Frischkäse und gegrillt.

   

Und morgen gibts schon wieder welche. Paniert mit Sauce Tartare und Reis dazu, mmmmhhhhh.

 

Bin gespannt, wie lange das so weitergeht 🙂 

Kiga-Kind, die Zweite – äh Sechste….

Bald ist es so weit, unser Jüngster kommt in den Kindergarten. Ab September gehts los. 

Er freut sich schon sehr, wenn er seine Schwester endlich „richtig“ begleiten und mit ihr dort bleiben darf. Und, ganz ehrlich, ich freue mich auch schon ein  wenig auf ein paar ruhige Stunden. Seit wir Kinder haben, ist das eine wahre Seltenheit. Bis auf zwei, drei Ausnahmen sind wir die letzten 15 Jahre ohne Babysitter ausgekommen.

Nun habe ich also mal den Anfang gemacht und die Kiga-Tasche des kleinen Prinzen gehäkelt. Letztes Jahr hatte ich ja schon einen kleinen Rucksack für die Prinzessin gemacht und im Laufe des Jahres ein paar Dinge entdeckt, die ich noch ändern bzw. verbessern könnte. Als Garn habe ich wieder Catania Grande von Schachenmayr verwendet.

  
So habe ich diesmal den Boden oval gehäkelt. Das passt sich der Form der Jausenbox besser an.

 

Die Träger habe ich wesentlich kürzer gemacht, da sie sich dehnen und mit der Zeit zu rutschen beginnen.

 

Den „Deckel“ hab ich auch größer gemacht, aber nur aus optischen Gründen. Den Verschluss mit Knopf habe ich beibehalten.

 

Der letzte Unterschied ist die Form der kleinen Tasche auf der Vorderseite, auch nur wegen der Optik.

 

Dem Zwerg gefällts und ich bin auch ganz zufrieden. 🙂

  
  
  

It’s a rainy day….

Grau, nass und kalt – so siehts bei uns derzeit aus. Zum Glück nur draussen 😉 

Im Haus ist es kuschelig warm und duftet – nach Äpfeln und Zimt und Vanille, mmmmhhhh

Als Trost für die Kids, weil sie heut nicht draussen spielen können und als Nervenfutter für die Eltern (ja, an solchen Tagen kann man das schon gut gebrauchen 😉), habe ich heute Apfeltaschen gebacken.

  
Sollte euch auch nach einem einfachen, aber leckeren Seelenfutter sein oder ihr habt einfach Lust auf was Süßes, dann legt los! Diese Tascherln sind ganz einfach zuzubereiten.

Ihr braucht dafür:

2 Pkg. Plunder- oder Blätterteig 

4 Äpfel

3EL Zucker

1Pkg. Vanillezucker

ca. 150ml Wasser

1/2 TL Zimt

eventuell 1 Msp. Muskat

1 Prise Salz

1/2 Pkg. Vanillepuddingpulver

etwas Staubzucker und Wasser für die Glasur

Und schon gehts los 🙂

Den Ofen heizt ihr auf 180 Grad Umluft vor.

Die Äpfel müsst ihr schälen, vierteln, entkernen und würfeln. Dann in einen Kochtopf werfen füllen.

  
Zucker, Vanillezucker, Zimt, Muskat, Salz und Wasser dazu und bissfest bis weich köcheln lassen. Ich muss die immer ganz weich kochen, sonst werden die von den Kids verschmäht :-/

  
In der Zwischenzeit könnt ihr schon mal den Teig zuschneiden. Ihr seht, ich hab das nicht so mit der gleichmäßigen Einteilung 😉

  
Wenn die Äpfel bissfest/weich sind, nehmt ca. 50 ml Wasser und verrührt es mit 2EL Vanillepuddingpulver. Dann rührt ihr das zu den Äpfeln. Nochmal kurz umrühren und weg vom Herd damit. 

  
Am besten lasst ihr die Füllung ein wenig abkühlen, müsst ihr aber nicht. Ihr verteilt sie dann auf den Teigstücken und klappt diese zu Taschen zusammen. 

  
Dann drückt ihr die Ränder gut fest und ab aufs Blech und in den Ofen damit. Man kann die Ränder auch mit einer Gabel zusammendrücken, sieht viel schöner aus! Bin leider meist zu faul Habe leider selten Zeit dafür 😋

  
Wenn sie schön goldbraun sind (hat hier ca. 10 min gedauert, ist aber von Ofen zu Ofen verschieden), holt ihr das Blech raus.

Nun rührt ihr den Staubzucker mit wenig Wasser zu einer dickflüssigen Masse und verteilt sie mit einem Teelöffel  auf den einzelnen Taschen. Oder ihr „bepudert“ sie einfach 😄
   
 Das wars auch schon. Wenn ihr es schafft und soviel Selbstbeherrschung habt, lasst die Stücke auskühlen. Wenn nicht (wer kann das schon?! 😖), lasst sie euch warm gut schmecken. Meine kleine Maus konnte es auch nicht lassen ❤️

   

  
Sehr lecker dazu ist auch ne Kugel Vanilleeis 💖

Dann wünsche ich euch noch einen schönen Samstag!