20. Dezember

Ich wünsche euch einen schönen 4. Adventsonntag

Adventlichter (Josef Albert Stöckl)

Sobald die erste Flamme
Die Dunkelheit durchbricht,
Da wächst in uns die Sehnsucht
Nach Geborgenheit und Licht.

Zwei Kerzen am Adventskranz:
Frohes Schauern ist erwacht.
Ach, lang wird es noch dauern
Bis hin zur Heil’gen Nacht.

Drei Kerzen am Adventskranz:
Ins Herz schweift mancher Blick.
Ruft wehmütig Vergangenes
Ins Kerzenlicht zurück.

Vier Kerzen am Adventskranz:
Die Herzen strahlen weit.
Aus Kinderaugen leuchtet
Die hohe Weihnachtszeit.

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18. Dezember

Heute gibt es wieder etwas zu gewinnen für euch 😊

Und zwar diesen kleinen Weihnachtsminion

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Die Anleitung dafür stammt von Jenny von Jenny’s Häkelstübchen, die mir netterweise erlaubt hat, diesen Minion hier zu verlosen 😊

Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, liked diesen Beitrag auf Facebook, wordpress oder Twitter. Gerne darf auch geteilt werden 😉

Den/die Gewinner/in zieht eins meiner Glücksengerl dann am Sonntagabend.

17. Dezember

Heute habe ich wieder eine Adventgeschichte für euch. Macht es euch gemütlich und entspannt euch ein Weilchen bei Kerzenschein und Lesen

BEGEGNUNG MIT DER ADVENTZEIT (copyright: Ulrike Baumann)

Marie zog die Kapuze ihrer Jacke tiefer ins Gesicht. Es was kalt geworden, der Himmel streute dicke Schneeflocken über die schlafenden Felder und kahl gewordenen Bäume. Die Dächer der kleinen Häuser sahen aus wie mit Staubzucker bestreute Baumkuchen. Schnellen Schrittes folgte Marie dem schmalen Weg, der von der Straße hinauf durch den Wald zu den Bahngeleisen führte. Die klirrend kalte Winterluft einzuatmen löste ein wenig ihre innere Unruhe nach einem wieder einmal sehr hektischen und stressreichen Tag. Die nackten Füße in den dünnen Lederstiefeln schmerzten, die klammen Finger erwärmten sich nur langsam in den Jackentaschen. Am Morgen hatte Sie ein kleines Flugblatt zwischen den Scheibenwischern ihres Autos gefunden. Darauf stand zu lesen, dass heute Abend neben dem Haus des Streckenwärters Adventpunsch ausgeschenkt wurde. Die Idee, sich von einem heißem Punsch aufwärmen zu lassen und einen anstrengenden Tag entspannt ausklingen zu lassen, fand Marie gar nicht so schlecht. Der Duft von Zimt, Honig, Orangen und Gewürznelken schob sich sanft zwischen den dichten Schneeflocken hindurch und umspielte Maries kalte Nase. Schon konnte Sie das Stimmengewirr und Lachen der Menschen hören. Es waren nur mehr wenige Meter bis zum Häuschen des Streckenwärters. „Schon einen Adventkalender zu Hause“, hörte Marie plötzlich eine wohltönende Stimme aus der Dunkelheit. Etwas erschrocken blickte sie auf und sah sich um. Unter der alten Straßenlaterne neben dem Haus des Streckenwärters hockte ein alter Mann im Schnee. In seinem wirren, struppigen Bart hatten sich Schneekristalle eingenistet. Um den Hals hatte er einen handgestrickten bunten Schal gebunden. Auf seinem Gesicht trug er ein Lächeln, das Hoffnung und Zufriedenheit ausstrahlte. Um sich herum waren Gegenstände ausgebreitet, die Marie aus der Entfernung nicht erkennen konnte. Sie trat einige Schritte näher und sah, dass es Adventkalender waren. Sie sahen aus wie kleine Häuschen, liebevoll aus Holz gearbeitet, mit 24 winzigen Fenstern. Die Fensterläden trugen mit Gold eingelegte Ziffern. Aus dem Rauchfang zog zarter Rauch. Jedes einzelne Häuschen war ein kleines Kunstwerk. Der Mann hielt Marie eines der Häuschen hin und meinte: „Sieh es dir nur ruhig an, öffne einfach ein Fenster nach dem anderen, und Du wirst überrascht sein.“ Marie war neugierig geworden. „Was kostet so ein Adventkalender“, fragte sie.

„Die Kalender sind nicht zu verkaufen“, antwortete der Alte. „Aber wenn sie dir gefallen, dann schenke ich Dir einen.“ Der Duft des Punsches schwebte verlockend an Maries Nase vorbei, trotzdem beschloss sie, sich diese Adventkalender etwas näher anzusehen. Sie entschied sich für ein rotes Häuschen mit blauen Fensterläden, drehte es hin und her und suchte das Fenster mit der „eins“, gespannt, was wohl dahinter verborgen sein würde. „Um hineinzugehen, musst Du schon die Türe öffnen“, sagte der alte Mann. Die weiße Tür des Häuschens war kunstvoll geschnitzt und mit zwei Weihnachtskränzen mit roten Maschen geschmückt. Marie öffnete vorsichtig die Türe. Sie hörte ein leises Glockenspiel und stand auf einmal mitten in dem Häuschen. „Schön, dass Du da bist, Marie“. Der alte Mann kam ihr entgegen. Den bunten Schal hatte er abgelegt, und die Schneekristalle in seinem Bart waren nur mehr kleine Wassertröpfchen. Marie war zu überrascht und brachte kein Wort heraus. Es war irgendwie unheimlich, dass dieser alte Mann, der noch gerade eben auf einem Schneehaufen unter der Laterne saß, ihr hier in diesem Häuschen begegnete und auch ihren Namen kannte. Sie zwickte sich in ihr rechtes Ohrläppchen. Es tat weh – also träumte sie nicht. „Darf ich Dich ein wenig herumführen, und Dich auf ein Glas Punsch einladen?“, fragte der alte Mann freundlich. „Ja, gerne – ich bin ziemlich durchgefroren.“ Er nahm Marie bei der Hand und führte sie in ein gemütliches Wohnzimmer. Kleine Lämpchen auf den Fensterbrettern tauchten die Stube in ein warmes, heimeliges Licht. Marie fühlte, wie auf einmal all die Schwere des Tages von ihr abfiel. All die Hektik und der Stress der letzten Wochen waren vergessen. Die Gedanken an unerledigte Arbeiten und unangenehme Dinge waren auf einmal verschwunden, und sie fühlte, wie Ruhe und Frieden in ihr Herz einkehrten. Ein offener Kamin in der Zimmerecke strömte wohlige Wärme aus. Die Holzscheite verbreiteten angenehmen Wacholderduft und prasselten leise vor sich hin. „Komm setz Dich hin“, sagte der alte Mann und stellte ein großes Glas heißen, herrlich duftenden Punsch vor Marie auf den Tisch. Marie fühlte sich richtig wohl. Der Punsch erwärmte ihre Seele und ihren Körper. Sie genoss die Wärme und die Gemütlichkeit, die dieses Haus ausströmte. Sie nahm einen Schluck des köstlichen warmen Getränkes und fragte den Alten: „Wer bist Du eigentlich? Ich habe Dich hier noch nie gesehen.“ „Ich bin die Adventzeit“, antwortete dieser, „und ich bin hergekommen, um die Menschen wieder erfahren zu lassen, dass diese Zeit eine Zeit der Einkehr und der Stille, aber auch der Vorfreude und der Erwartung ist. Unsere Seelen müssen Zeit und Raum zum Innehalten und zum Entspannen haben. Wir sollten diese Zeit nützen, um über das Leben nachzudenken und uns auf das zu besinnen, was wirklich wichtig ist. Seit langem schon, haben die Menschen auf dieser Welt den ursprünglichen Sinn der Adventzeit vergessen. Sie sind orientierungslos geworden, vor Hektik und Stress nehmen sie sich keine Zeit mehr, ein wenig in die Besinnung einzutauchen. Sie haben den Mut verloren, Gefühle offen zu legen. Liebe und Güte ist zur Mangelware in unserer Gesellschaft geworden. Jeder will möglichst viel besitzen und erreichen und erhofft sich davon Sicherheit und Zufriedenheit. Aber oft ist das Gegenteil der Fall – es macht sich dadurch noch mehr Unzufriedenheit breit. Die Menschen müssen wieder lernen, die Zeit des Advents nicht unnütz vorübergehen zu lassen und darüber nachzudenken, dass sie selbst nicht das Zentrum des Universums sind, sondern dass sie alle gemeinsam für dieses Universum eine Verantwortung tragen.“ Still und aufmerksam lauschte Marie den Worten des alten Mannes. Wie Recht er doch hatte. Sie wünschte sich, dass die ganze Welt, diese Worte vernommen hätte. „Warum hast Du gerade mich gefragt, ob ich mir einen von Deinen Adventkalendern ansehen möchte?“ Der alte Mann schmunzelte. „Weil ich weiß, dass meine Worte bei Dir nicht ungehört verhallen, sondern weil Du mir ganz bestimmt helfen wirst, diese zu den Menschen zu tragen, und die Welt dadurch ein klein wenig besser zu machen.“ „Du kannst Dich auf mich verlassen, ich werde Dir ganz bestimmt dabei helfen.“ Marie berührte voll Dankbarkeit den Arm des alten Mannes. Das Feuer im offenen Kamin war heruntergebrannt und die Reste des Wacholderholzes glühten nur mehr leicht vor sich hin. Es hatte zu schneien aufgehört. Das Licht der einsamen Laterne neben dem Streckenwärterhaus flackerte nur mehr ganz schwach. Der alte Mann mit den Adventkalendern war verschwunden. In ihren Händen, die ganz warm waren, hielt Marie das kleine rote Häuschen aus Holz mit den 24 Fenstern. Die kleinen blauen Fensterläden waren geschlossen. Aus dem kleinen Rauchfang stieg kein Rauch mehr. Es war Zeit, nach Hause zu gehen. Marie nahm die Worte des alten Mannes in ihrem Herzen mit sich und spürte, dass diese Adventzeit eine ganz wundervolle sein wird.

16. Dezember

Hinter dem 16. Türchen findet ihr ein Rezept für leckere Kekse

Orangensterne

Schlagt 2 Eiklar mit 10 dag Zucker steif. Siebt 5 dag Staubzucker drüber und hebt ihn vorsichtig unter. Gebt 3El Eischhnee zur Seite, die braucht ihr später zum Bestreichen.

Gebt nun 30dag ger. Nüsse, 15 dag ger. Mandeln und 2 Pkg. Orangenaroma dazu. Dann verknetet ihr alles mit einem Knethaken zu einem mittelfesten Teig. Bestreut die Arbeitsfläche mit Nüssen und rollt den Teig darauf aus (ca. 5mm dick). Stecht dann Sterne aus. Diese bestreicht ihr mit dem restlichen Eischnee und backt sie bei 140 Grad ca. 10 min.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und gutes Gelingen!

15. Dezember

 

Hinter dem 15. Türchen verbirgt sich wieder eine kleine Häkelanleitung für euch, diesmal für einen kleinen Engel

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Ihr braucht dafür Wollreste in weiß, hautfarben und gold , sowie eine passende Häkelnadel, eine stumpfe Nadel, etwas Füllwatte und einen goldenen Pfeifenputzer

Die Teile werden in Spiralen gehäkelt

Für den Kopf häkelt ihr mit der hautfarbenen Wolle 6 feste Maschen in einen Magic Loop

1.Rd. jede  Masche verdoppeln.                            (12)

2.Rd. jede 2.  Masche verdoppeln.                      (18)

3.Rd. jede 3. Masche verdoppeln.                       (24)

4.Rd. jede 4. Masche verdoppeln.                       (30)

5. – 9.Rd feste Maschen.                                         (30)

10.Rd. jede 4.+5. Masche zus.häkeln.                 (24)

11.Rd. Jede 3.+4. Masche zus.häkeln.                 (18)

12.Rd. jede 2.+3. Masche zus.häkeln.                 (12)

nun den Kopf mit Watte ausstopfen

13.Rd. immer 2 Maschen zus.häkeln.                 (6)

Den Faden abschneiden und das Loch verschließen.

 

Körper:

Ihr häkelt wieder 6 feste Maschen mit weißer Wolle in einen Magic Loop

1.Rd. jede Masche verdoppeln.                             (12)

2.Rd. jede 2. Masche verdoppeln.                        (18)

3.Rd. jede 3. Masche verdoppeln.                        (24)

4.+5.Rd feste Maschen.                                           (24)

6.Rd. jede 4. Masche verdoppeln.                         (30)

7.-10.Rd feste Maschen.                                           (30)

11.Rd. jede 5. Masche verdoppeln.                         (36)

12.Rd. jede 6. Masche verdoppeln.                        (42)

13.Rd. feste Maschen.                                                 (42)

zu goldenem Garn wechseln

14.Rd. jede Masche verdoppeln.                               (84)

Faden abschneiden und vernähen, den Kopf am Körper festnähen.

 

Für den Heiligenschein häkelt ihr eine Luftmaschenkette von ca. 30 Maschen und näht sie am Kopf fest.

Den Pfeifenputzer formt ihr zu Flügeln und näht ihn am Rücken fest.

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Und fertig ist euer Weihnachtsengerl 👼🏼

 

Und für alle, die keine Zeit oder Lust auf Häkeln haben, gibts das kleine Engerl zu gewinnen. Alle Leser, die den Beitrag hier, auf Facebook oder Twitter liken, kommen in den Lostopf und der Gewinner wird am 20.12. um 18 Uhr gezogen und veröffentlicht. 🙂

14. Dezember

Heute habe ich noch eine Anleitung für ein Weihnachtsset bestehend aus Mütze und Schal für euch. Ich habe es für meinen 3-jährigen Sohn gestrickt. Die Mütze passt auch den Größeren und den Schal kann man einfach an die gewünschte Größe anpassen.

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Weihnachtsschal + Mütze

Benötigtes Material

50 g Brazilia von Schachenmayr, weiß
150 g Universa von Schachenmayr, grün
Rundstricknadel Nr. 4,5
Stopfnadel

Schal ca. 28cm x 76cm

62M mit Brazilia anschlagen

4 Reihen: RM, (1M re, 1M li) wdh., RM

zu grün wechseln

5. Reihe: RM, (4M re, 4M li) wdh, RM
6. Reihe: RM, (4M li, 4M re) wdh, RM
7. Reihe: RM, (4M re, 4M li) wdh, RM
8. Reihe: RM, (4M li, 4M re) wdh, RM
9. Reihe: RM, (4M li, 4M re) wdh, RM
10. Reihe: RM, (4M re, 4M li) wdh, RM
11. Reihe: RM, (4M li, 4M re) wdh, RM
12. Reihe: RM, (4M re, 4M li) wdh, RM

5. – 12. Reihe wiederholen, bis zur gewünschten Länge

zu weiß wechseln

4 Reihen RM, (1M re, 1M li) wdh, RM
abketten

Die Fäden vernähen.

Mütze Höhe ohne Bommel ca. 29 cm

82 M in weiß anschlagen

4 Reihen RM, (1M re, 1M li) wdh, RM

zu grün wechseln

5. – 12. Reihe vom Schal 5x wdh

Abnahmen:

1. Reihe: RM, (4M re, 4M li, 1M re, 2M zus., 1M re, 4M li) 4x wdh, RM
2. + 4. Reihe: RM, (4M re, 3M li, 4M re, 4M li) 4x wdh, RM
3. Reihe: RM, (4M re, 4M li, 3M re, 4M li) 4x wdh, RM

5. Reihe: RM, (4M li, 1M re, 2M zus., 1M re, 3M li, 4M re) 4x wdh, RM
6. – 8. Reihe: RM, (4M li, 3M re, 3M li, 4M re) 4x wdh, RM

9. Reihe: RM, (1M re, 2M zus., 1M re, 3M li, 3M re, 4M li) 4x wdh, RM
10. + 12. Reihe: RM, (4M re, 3M li, 3M re, 3M li) 4x wdh, RM
11. Reihe: RM, (3M re, 3M li, 3M re, 4M li) 4x wdh, RM

13. Reihe: RM, (3M li, 3M re, 3M li, 1M re, 2M zus., 1M re) 4x wdh, RM
14. – 16. Reihe: RM, (3M li, 3M re) 9x wdh, RM

17. Reihe: RM, (3M re, 3M li, 1M re, 2M zus., 3M li) 4x wdh, RM
18. + 20. Reihe: RM, (3M re, 2M li, 3M re, 3M li) 4x wdh, RM
19. Reihe: RM, (3M re, 3M li, 2M re, 3M li) 4x wdh, RM

21. Reihe: RM, (3M li, 1M re, 2M zus., 2M li, 3M re) 4x wdh, RM
22. – 24. Reihe: RM, (3M li, 2M re, 2M li, 3M re) 4x wdh, RM

25. Reihe: RM, (1M re, 2M zus., 2M li, 2M re, 3M li) 4x wdh, RM
26. + 28. Reihe: RM, (3M re, 2M li, 2M re, 2M li) 4x wdh, RM
27. Reihe: RM, (2M re, 2M li, 2M re, 3M li) 4x wdh, RM

29. Reihe: RM, (2M li, 2M re, 2M li, 1M re, 2M zus.) 4x wdh, RM
30. – 32. Reihe: RM, (2M li, 2M re) 9x wdh, RM

33. Reihe: RM, (2M zus, 2M li) 9x wdh, RM

Faden abschneiden und mit der Stopfnadel durch die restlichen Maschen ziehen und fest vernähen. Seitennaht schließen, einen Bommel aus Brazilia fertigen und annähen. Fertig 😀
Abkürzungen:
RM – Randmaschen
M – Masche
re – rechte Masche
li – linke Masche
wdh – wiederholen
zus. – 2 Maschen rechts zusammenstricken